Orientierungslauf in Deutschland


TempO ohne deutsche Finalisten

Schon in der Qualifikation war für Anne Straube (SV Lengefeld) beim TempO am Freitagvormittag Schluss. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde in Vuokatinvaara das Finale ausgetragen. Die erste Weltmeisterin in der Geschwindigkeitsdisziplin des TrailO kommt aus Finnland.

Podestplatzierungen beim TempO
Podestplatzierungen beim TempO  Foto: Pakkasmaa/WOC2013

Gewertet wird beim TempO nur die Zeit für die Bestimmung der Postenstandorte von einem definierten Bereich aus. Wie lange die Bewegung von einem Beobachtungsstandort zum nächsten dauert, spielt ähnlich wie beim TrailO keine Rolle. Jeder Fehler bei der Bestimmung der Postenstandorte beschert im TempO zusätzlich 30 Strafsekunden. Anne Straube haderte nach der Qualifikation mit ihrer Leistung. Zu viele falsche Bestimmungen bescherten ihr am Ende 608 Sekunden, was den 33.Platz bedeutete.

Pinja Mäkinen (Finnland) zog als Erste in das Finale der 24 besten Trail-Orientierer ein. Dort verteidigte sie im überraschend schweren Szenario ihren Vorsprung und holte den ersten Weltmeistertitel in der jungen Disziplin TempO. Auf den weiteren Plätzen folgten Marit Wiksell (Schweden) und Lauri Kontkanen (Finnland).


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 13.07.2013

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