Orientierungslauf in Deutschland


Nach Westen zum OL…

…geht natürlich auch – denn nach diversen Ostreisen wollten wir nun endlich auch mal die andere Himmelsrichtung ausprobieren. Da bot sich der 3-Tage-OL von Belgien nahe dem flandrischen Genk regelrecht an, wurden doch vom 18. bis 20. Mai gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: 2 Starts in Belgien, einer in den Niederlanden. Beides OL-Neuland zumindest für uns Berliner vom Kaulsdorfer OLV und dem Berliner TSC.

Die deutschen Sieger in Belgien.
Die deutschen Sieger in Belgien.  Foto: Bernd Wollenberg

Da innerhalb des mit über 600 Meldungen sehr gut besuchten 3-Tage-OL auch noch ein Weltranglistenlauf eingebunden war, konnte also auch ein hohes Niveau erwartet werden.

Die an sich schnellen Parcours waren durch die üppig wuchernde Vegetation und vor allem durch zum Teil regelrecht in verwachsenen Löchern oder hinter Minikuppen mitten in Dickichtgruppen gesetzten Posten des Öfteren schroff unterbrochen und führten so doch zu etlichen zeitlichen Verschiebungen, weil eben mitunter Suchende dann von später gestarteten aufgelaufen wurden.

Umso erfreulicher aus deutscher Sicht deshalb, dass in der H 18 Sebastian Fleiss (Berliner TSC) trotz einiger nicht sauber orientierter Abschnitte seinen ersten internationalen Triumph einfahren konnte. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand in der D16 nach drei konstant guten Tagen Birthe Friedrichs (MTV Seesen). Ihre Gegnerinnen hatten von Anfang an keine Chance, obwohl ihr unterwegs auch einige kleinere Suchaktionen nicht erspart geblieben waren. Teamkamerad Ole Hänseler war in der H 16 Dritter nach den drei Tagen.

Familiäre Atmosphäre im Wettkampfzentrum.
Familiäre Atmosphäre im Wettkampfzentrum.  Foto: Bernd Wollenberg

In der Herren-Elite belegte zum Abschluss Marvin Goericke (Berliner TSC) Platz 9. Hier gewann der überragend starke Belgier Yannick Michiels (KOL), der auch beim Weltranglistenlauf am Tag 2 siegte. Vierter an diesem Tag wurde Christoph Prunsche (TuS Lübbecke), 10. Alexander Lubina und 12. Marvin Goericke. Die Damen-Elite gewann Greet Oeyen (hamok). Beste deutsche Starterin war Britta Meißner (TV Coburg-Neusses) mit Rang 7.

Weitere Podestplätze gab es nach den 3 Tagen bei den Senioren:
Zweite Plätze belegten Karl Mols in der H 80, der für seinen belgischen Club Omega angetreten war und Martin Nolte (OLV Uslar / H 45). Dritte wurde Evi Drese (OLV Uslar / D 40).


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Gesamtergebnisse

Autor: Bernd Wollenberg
Eingestellt am 27.05.2013

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