Orientierungslauf in Deutschland


Esther Doetsch auf Platz 29

Im sehr anspruchsvollen Gelände rings um das Government House in Wellington - vergleichbar zum Schloß Bellevue in Berlin - gelang Esther Doetsch die beste Weltcup-Plazierung ihrer bisherigen Karriere. Sie lief im Sprintfinale trotz einer ungünstigen Routenwahl, die etwa 30 Sekunden kostete, auf Platz 29.

Esther Doetsch beim Sprint
Esther Doetsch beim Sprint  Foto: Nationalteam

Allerdings lag sie mit dieser Fehlentscheidung nicht allein. Etwa drei Viertel des Damenfeldes nahmen dieselbe Route, die auf der Karte zunächst schneller aussah, sich aber aufgrund der Höhenmeter und der schlechten Belaufbarkeit als umstrittene Wahl erwies. Selbst die spätere Siegerin Tove Alexandersson aus Schweden, die sich mit 3 Sekunden Vorsprung gegen ihre Landsfrau Annika Billstam durchsetzte, nahm die "Bergroute".

Einziger Kritikpunkt an dem perfekt organisierten Wettkampf waren die um etwa 50% zu langen Laufzeiten. Aber bei den Gastgebern dürfte dennoch die Freude über Platz 3 der Neuseeländerin Lizzie Ingham überwogen haben.

Im Herrenrennen waren einmal mehr die Schweizer die dominierende Nation mit gleich sieben Herren in den Top 10. Es gewann Matthias Kyburz vor Jerker Lysell (SWE) und Matthias Merz.

Nach einer kleinen Verschnaufpause, reist das deutsche Team zurück in den Norden um dort den 3. Weltcup anzugehen - eine Kombination aus Prolog und Verfolgungsrennen, die am Sonntag, dem 13.1. in offenem, detailreichen Gelände ausgetragen wird.


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Autor: Jan Birnstock
Eingestellt am 08.01.2013

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