Orientierungslauf in Deutschland


Weihnachtsgrüße

Schon wieder ist ein Jahr fast vollständig abgelaufen. Wir erinnern uns an schöne und hochkarätige Wettkämpfe im In- und Ausland, besonders natürlich an die durchwegs gut organisierten Bundesveranstaltungen sowie last but not least an die WMOC in Deutschland. Für lange Zeit wird dieser Wettkampf, der auch im Ausland auf allgemein sehr positive Resonanz stieß, das wohl größte OL-Ereignis in Deutschland bleiben. Nur wer selbst Wettkämpfe organisiert weiß, welche Arbeit hinter diesem Ereignis gestanden hat.

Winterfreuden
Winterfreuden  Foto: Daniel Härtelt

Ein kurzer Jahresrückblick sollte auch immer eine kritische Bestandsaufnahme sein: Ja, wir sind noch weit entfernt von einer großen und organisatorisch selbstständigen OL-Szene, von einem hohen Bekanntheitsgrad unseres Sports und einer vernünftigen finanziellen Basis. Doch auch wenn sich die Liste dessen, was noch nicht erreicht wurde, noch deutlich verlängern ließe, bin ich vorsichtig optimistisch. Der Grund liegt in der steigenden Zahl von „Kümmerern“, OLerinnen und OLern, die die Arbeit des Technischen Komitees zuverlässig unterstützen. Wir haben nicht nur alle Positionen im Technischen Komitee selbst besetzt und arbeiten vertrauensvoll und gut zusammen, es haben sich auch Teams gebildet, die bestimmte Aufgabenbereiche gemeinsam angehen. Zusammen mit dem Förderverein OL haben wir die Top10-Initiative gestartet, um den Leistungssport deutlich besser finanzieren zu können. Nicht zuletzt wurde ein Anfang gemacht, den Breiten- und Schulsport zu stärken sowie das Lehrgangswesen wieder zu etablieren.

Das alles kann nur eine Zwischenstation sein, keinesfalls ein Polster, auf dem wir uns ausruhen können. Das, was wir angefangen haben, muss in Zukunft verstetigt werden. Die steigende Anzahl von Aktivitäten, auch von organisatorischen Dingen wie der Startpassdatei und in Zukunft einem zentralen Online-Meldeportal, ist allerdings langfristig nur mit mehr Manpower zu bewältigen. Hierzu brauchen wir weitere „Kümmerer“, die ihre Kompetenzen in unserem Sport einbringen. Die Arbeit muss auf viele Köpfe verteilt werden, und ich bin optimistisch, dass uns das auch gelingen wird.

Allen Orientierungssportlerinnen und -sportlern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013!

Achim Bader


Autor: Hans Joachim Bader  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 24.12.2012

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