Orientierungslauf in Deutschland


Finalisten der Senioren-WM stehen fest

Östlich von Clausthal-Zellerfeld starteten die Teilnehmer der Senioren-Weltmeisterschaften zum zweiten Qualifikationslauf über die Langdistanz. Das Laufgelände und die Bahnanlage war von der Charakteristik so ziemlich das Gegenteil vom Tag zuvor. Mehrere deutsche Starter untermauerten ihre Medaillenambitionen.

Postenstandort im grünen Fichtenwald.
Postenstandort im grünen Fichtenwald.  Foto: Fred Härtelt

Die Teilstrecke zwischen dem Oberen Pfauenteich und dem Hirschler Teich hindurch bildetet den Abschluss einer sehr stark laufgeprägten Etappe. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht rannte ein Läufer nach dem Nächsten über die Dammkrone zum Endposten und von dort aus noch einmal mehrere hundert Meter zum Ziel. Manch einer konnte auf dieser langen Verbindung Zeit gut machen. Für andere war es einfach der lange, beschwerliche Weg bis in das Ziel.


Das exakte Orientieren war öfters notwendig.
Das exakte Orientieren war öfters notwendig.  Foto: Fred Härtelt

Vorher mussten die Orientierungsläufer häufig durch ausgewachsene Fichtenwälder laufen und orientieren. Der sprießende Bodenwuchs war dabei der Hauptgegner beim Laufen und Suchen der zahlreichen Löcher, Mulden und Senken. Gerade mit einer späteren Startzeit konnte man bei der Wahl der richtigen Laufgassen im Wald eine gute Zeit setzen. Wurde allerdings die falsche Gasse gewählt, war es nicht schwer durch die ähnlichen Postenstandorte einiges an Zeit liegenzulassen.

Aus deutscher Sicht bestehen auch im Finale der Langdistanz mehrere Medaillenchancen. Allen voran setzte Helmut Conrad (H70, USV TU Dresden) eine Zeit, die schon fast an der Einordnung in die korrekte Kategorie zweifeln lässt. Aber auch Monika Depta (D40, OLG Siegerland), Nils Schmiedberg (H45, Turbine Neubrandenburg), Michael Finkenstädt (H45, OLV Uslar) und Heidrun Finke (D55, OLV Uslar) gewannen ihre Vorläufe mit beruhigendem Abstand. Zahlreiche weitere Top10 Platzierungen lassen auf gute deutsche Resultate beim Finale hoffen.

Der lange Weg bis in das Ziel.
Der lange Weg bis in das Ziel.  Foto: Fred Härtelt

Nach dem Bankett am Abend auf der Harzburger Rennbahn können die Starter der Senioren-WM am Freitag einen Tag ausruhen, bevor am Samstag die Finalläufe der Langdistanz anstehen. Ab 11 Uhr werden dann die Weltmeister in den verschiedenen Kategorien gesucht. Die Ergebnisse können Live im Internet verfolgt werden.


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Homepage Senioren-Weltmeisterschaften 2012

Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 05.07.2012

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