Orientierungslauf in Deutschland


Einmal im Leben durch Wuppertal schweben

Das wird den Teilnehmern der Deutschen Meisterschaften im Sprint verwehrt bleiben, da die Schwebebahn wegen Umbaumaßnahmen an diesem Samstag nicht fährt. Spannende Entscheidungen sind aber sehr wahrscheinlich. Das Starterfeld ist hochkarätig besetzt. Am Sonntag folgt ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz.

Wuppertaler Schwebebahn
Wuppertaler Schwebebahn  Foto: Oktaeder

In der Startliste der Damen und Herren stehen nahezu alle Namen, die in Deutschland über die Sprintdistanz ein Wörtchen mitreden könnten. Bei den Herren sind das die WM-Starter Christian Teich, Robert Krüger, Christoph Brandt (alle Planeta Radebeul) und Sören Riechers (Bielefelder TG). Das Feld der möglichen Favoriten kann fast beliebig erweitert werden. Alexander Lubina (DJK Adler Bottrop) und Patrick Hofmeister (MTK Bad Harzburg) könnten beim Sprint auch auf das Podest laufen.

Bei den Damen ist Esther Doetsch (DJK Adler Bottrop) die Favoritin. Chancen auf eine Platzierung ganz vorn werden aber auch Anna Biller (SV Mietraching), Josephine Greiner (TSV Grünwald) oder Christiane Tröße (SV TU Ilmenau) eingeräumt.

Zielgelände DM-Sprint
Zielgelände DM-Sprint  Foto: Veranstalter

Die Läufer erwartet am Samstag ein ungewöhnliches Laufgelände rund um die Uni Wuppertal. Durch die Hanglage bedingt wird es immer wieder Passagen geben, in denen steile Hänge bergauf oder häufiger bergab mit oder ohne Treppen bewältigt werden müssen. Hier wird es vermutlich schwierig sein, das Tempo hoch zu halten. Durch die terrassenförmige und verwinkelte Bebauung wird die orientierungstechnische Komponente jedoch eindeutig im Vordergrund stehen.

Das Wettkampfgelände zum Bundesranglistenlauf am Sonntag kann als langgezogener Höhenzug charakterisiert werden. Dieser wird teilweise mit steilen Geländeeinschnitten, Gruben und Felsbereichen durchzogen.


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Autor: Christoph Luter & Daniel Härtelt
Eingestellt am 01.06.2012

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