Orientierungslauf in Deutschland


Orientierungslauf-Nationalmannschaft trainiert in Dresden und Meißen

Vom 9. bis 11. März wird sich der Nationalkader zu einem Trainingswochenende in Dresden und Umgebung sammeln. Das Dresdner Trainerteam („Pepa“ Neumann, Jan Birnstock und Andreas Lückmann) hat nicht etwa die Wälder rund um Dresden als Gelände gewählt, sondern sechs Sprintkarten auf denen in reichlich 40 Stunden 6 Sprintwettkämpfe gelaufen werden sollen.

Alexander Lubina
Alexander Lubina  Foto: Post SV Dresden Orientierungslauf

Dabei wird sich für manche eine Chance für eine DM-Revanche in Meißen bieten, aber z.B. auch die Möglichkeit, die Dresdner Altstadt beim Sprint-OL zu entdecken. Auftakt wird am Freitagabend ein Nachtsprint sein.

Ziel des Sprint-Wochenendes soll neben der physischen Herausforderung vor allem das Erlernen, Auffrischen und Verfeinern der Abläufe am Posten und die schnelle Entscheidung für die beste Route sein. Aber die Trainer werden auch darauf achten, dass sich die Sportler auf jeden der sechs Sprints gewissenhaft vorbereiten, konzentriert am Start und im Wettkampf sind und auch jeden Wettkampf ordentlich nachbereiten, um wenige Stunden später wieder fit zu sein.

Im Rahmen der Auswertung am Samstagabend wird Alexander Lubina (19. WM 2008) einen Vortrag über Lauftraining und Sprint-OL-Technik halten.

Das Trainingslager dient unter anderem als Vorbereitung auf die Europa- und Weltmeisterschaften, die im Mai in Schweden bzw. im Sommer in der Schweiz stattfinden wird. Die jüngeren Nationalkader dagegen bereiten sich auf die Jugend-Europameisterschaften bzw. die Junioren-Weltmeisterschaften vor, die in Frankreich bzw. der Slowakei ausgerichtet werden.


Autor: Andreas Lückmann
Eingestellt am 08.03.2012

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