Orientierungslauf in Deutschland


JEM-Staffel: Heimteam dominiert Entscheidung

Nach den bisherigen Ergebnissen etwas überraschend, gewann das tschechische Team drei von vier Staffelentscheidungen bei der Junioren Europameisterschaft in Tschechien. Lediglich die Dänen und die Litauer bezwangen mit dem erfolgreichsten EM-Starter, dem Dänen Mikkel Aaen und dessen Hauptkonkurrent, dem Litauer Algirdas Bartkevicius, die heimische H16-Staffel.

Staffelstart der D16
Staffelstart der D16  Foto: Josef Neumann

Ähnlich wie bei der Langdistanz, wurden auch beim Staffelwettbewerb der Jugend-EM von einigen deutschen Läufern sehr gute Leistungen geboten.

So lag die Herren-16 Staffel Döllgast, Otto, Fuchs nach dem zweiten Läufer auf einem hervorragendem zweiten Platz. Leider konnte der Schlussläufer Arne Fuchs dem Druck nicht standhalten und erwischte einen rabenschwarzen Tag. Nach mehreren großen Fehlern überlief ihn eine Staffel nach der anderen. Somit fielen die drei Herren knapp hinter Österreich auf den 13.Gesamtplatz zurück.

Auch die jungen Damen Winkler, Müller, Nieke wurden durch kleinere, immer wieder auftretende Fehler vom südlichen Nachbarstaat auf die Ränge verwiesen. Insgesamt bedeutete das für sie Platz neun, knappe 51 Sekunden hinter dem letzten Diplomplatz.

Deutsches Team bei der JEM
Deutsches Team bei der JEM  Foto: Josef Neumann

Susen Lösch lief zusammen mit Jan Felix Topp und Theresa Flechsig in der Herren 18. Die Startläuferin Lösch konnte auch in der Staffel überzeugen und kam als 15., in der Mitte des Männerfeldes zum Wechsel. Diese Mix-Mannschaft konnte im stark besetzten Feld den 17. von 27.Plätzen einnehmen. Einen Platz vor dem bulgarischen Team, in welchem immerhin der aktuelle Sprint-Europameister Apostol Atanasov lief.

Bei der diesjährigen Jugend-Europameisterschaft konnte die sehr junge Mannschaft hervorragend zusammenwachsen und aufzeigen, wie viel Potenzial in ihr steckt. Nun gilt es für das gesamte Team die Wettkämpfe ordentlich auszuwerten, damit in den kommenden Jahren starke Leistungen auch ins Ziel gebracht werden und nicht immer der eine Fehler zu viel im Rennen ist, der eine Spitzenplatzierung zu Nichte macht.


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Autor: Christian Gieseler
Eingestellt am 28.06.2011

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