Orientierungslauf in Deutschland


Nationalmannschaft zum Trainingslager in Frankreich

Direkt im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz am Werbellinsee reiste das Nationalteam nach Frankreich ins Trainingslager. 5 Tage lang trainierten Jenny Seib, Alexander Lubina, Christoph Brandt, Sören Lösch und Bjarne Friedrichs im anspruchsvollen Gelände in den Westalpen.

Kartenausschnitt La Revard
Kartenausschnitt La Revard  Foto: Homepage Nationale Savoie

Im WM-Gelände wurde insgesamt 10,5 Stunden trainiert bzw. gekämpft. Gleich am Anreisetag zeigte der Franzose Thierry Gueorgiou der deutschen Auswahl, wer in diesem Jahr der haushohe Favorit auf die Medaillen bei der WM ist. Mit 9 Minuten Vorsprung gewann er ein Rennen über die Langdistanz vor renommierten Nationalläufern, die sich ebenfalls auf die WM im August vorbereiteten.

Das deutsche Team konzentrierte sich auf verschiedene Technik-Trainingseinheiten, wie die Schleppstaffel oder Gedächtnis-OL. Aufgrund von 20cm Neuschnee im Trainingsgelände auf 1200m Höhe mussten notgedrungen auch einige Lauftrainings eingeschoben werden. Beim Geländetraining wurde jedem noch mal die extremen läuferischen und technischen Anforderungen vor Augen geführt. Im zerklüfteten Kalkgestein ist es ohne weiteres möglich sich komplett aus einem Wettkampf zu befördern aber auch mit einem guten Lauf durchzukommen.

Im deutschen Team wurde die Taktik für das Gelände genau analysiert und passende Ansätze erarbeitet. Ohne einen exakten Plan, Attack-Point und teilweise Stop-and-Go ist es wohl kaum möglich, durch das Gelände zu kommen. Das Fazit der Auswahl nach den Trainingseinheiten ist eindeutig: Die Fehler wurden kleiner und es hat sich für jeden gelohnt!


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Autor: Daniel Härtelt  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 14.06.2011

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