Orientierungslauf in Deutschland


Luise-Finke-Weg in Hannover eingeweiht

Hannover hat einen Luise-Finke-Weg. Die niedersächsische Landeshauptstadt hat den Weg zwischen der Fußball-Arena und dem Haus des Sports nach der langjährigen erfolgreichen Orientierungsläuferin benannt.

Michael Sandow, Bürgermeister des Bezirks Hannover-Mitte (links), enthüllt zusammen mit Heidrun Finke das Straßenschild des nach ihrer Mutter benannten Wegs.
Michael Sandow, Bürgermeister des Bezirks Hannover-Mitte (links), enthüllt zusammen mit Heidrun Finke das Straßenschild des nach ihrer Mutter benannten Wegs.

Was gegen Ende des vergangenen Jahres auf den Beschlussweg gebracht wurde, ist nun sichtbar. Zusammen mit Luises Tochter Heidrun Finke enthüllte Bezirksbürgermeister Michael Sandow am das Straßenschild im Bezirk Mitte. Es war eine von fünf Straßeneinweihung im Sportviertel der Stadt.

Die 1917 geborene Luise Finke begann ihre sportliche Karriere als Leichtathletin und war erfolgreiche Hoch- und Weitspringerin. Als sich in den 60er Jahren der Orientierungslauf im damaligen Westdeutschland zu einer Wettkampfsportart entwickelte, gehörte sie mit zu den Wegbereiterinnen. In den Altersklassen feierte die Sportlerin des RSV Hannover zahlreiche Erfolge unter anderem bei Deutschen Meisterschaften und Senioren-Weltmeisterschaften.

Im Oktober 2002 starb die bis zuletzt aktive Luise Finke im Alter von 85 Jahren. Etwas mehr als acht Jahre später setzte die Stadt Hannover der Orientierungsläuferin mit dem nach ihr benannten Weg nun ein Denkmal.


Mehr:
Homepage der Stadt Hannover
Pressemitteilung der Stadt Hannover zur Straßeneinweihung

Autor: Eike Bruns  (Team für Öffentlichkeitsarbeit)
Eingestellt am 24.02.2011

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