Orientierungslauf in Deutschland


EOC 2010: Schweizer Doppelsieg zum Abschluss

Mit einer Demonstration der Stärke endete heute die Europameisterschaft im OL. Die Goldmedaillen über die Langdistanz gingen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an die Schweiz. Einziger deutscher Starter an diesem Tag war Christoph Brandt, der sich mit einem guten Ergebnis von seiner ersten Europameisterschaft aus Bulgarien verabschiedete.

Logo der Europameisterschaft OL 2010
Logo der Europameisterschaft OL 2010

Die Stärke des Schweizer Teams über die Langdistanz war wie bei der gesamten EM schon fast beängstigend. Gold erliefen an diesem Tag Simone Niggli und Daniel Hubmann. Die Podestplätze der Damenkategorie komplettierten Dana Brozkova (Tschechien) und Helena Jansson (Schweden). In der Herrenkonkurrenz lief der Franzose Philippe Adamski auf den Silberrang. Die Bronzemedaille konnte sich der Schweizer Fabian Hertner überstreifen.
Wie stark die Schweizer Eidgenossen bei dieser EM auftrumpften, belegen auch die weiteren Ergebnisse. Bei den Herren waren dies über die Langdistanz drei weitere Läufer in den Top 15. Der Medaillenspiegel gibt diese Stärke beeindruckend wieder. Insgesamt 11mal Edelmetall ging in die Schweiz, darunter 5 Goldmedaillen. Nur Schweden (2) und Russland (1) konnten ebenfalls Titel erringen.

Aus deutscher Sicht fällt die Tages- und Gesamtbilanz sehr nüchtern aus. Christoph Brandt beendete die Langdistanz mit einem guten fünften Platz im B-Finale. Im stark fordernden Gelände konnte der Youngster nicht wenige gestandene Nationalläufer hinter sich lassen. Weitere deutsche Starter gab es an diesem Tag nicht. Betrachtet man die gesamte Europameisterschaft, so erreichte kein deutscher Läufer ein A-Finale. Die Ursachen dafür sind vielfältig. In der Staffel kann ein 18.Platz verbucht werden.

Bildquelle: Homepage EOC 2010 Bulgarien


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Autor: Daniel Härtelt
Eingestellt am 05.06.2010

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